5 Gründe, warum Odoo-Projekte scheitern und wie du sie vermeidest
Shownotes
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Es gibt eine unbequeme Wahrheit, über die in der ERP-Branche
kaum jemand offen spricht: Viele Einführungsprojekte kommen
nicht ans Ziel. Zu teuer, zu spät, zu komplex – oder sie
schlafen irgendwann ein.
In 15 Jahren Odoo habe ich das oft gesehen. Heute bekommst
du die fünf häufigsten Gründe, warum Odoo-Projekte scheitern
– mit konkreten Gegenmaßnahmen für jeden einzelnen.
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KAPITEL
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00:00 Die unbequeme Wahrheit über ERP-Projekte
00:52 Grund 1: Kein klarer Projektverantwortlicher
01:51 Grund 2: Der Scope wächst unkontrolliert
02:48 Grund 3: Die Datenmigration wird unterschätzt
03:42 Grund 4: Mitarbeiter zu spät eingebunden
04:41 Grund 5: Kein Plan für die Zeit nach Go-Live
05:48 Ehrlich gesagt: Kein Go-Live ist fehlerfrei
06:33 Zusammenfassung
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DIE 5 GRÜNDE AUF EINEN BLICK
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1. Kein klarer interner Projektverantwortlicher
2. Unkontrollierter Scope (Scope Creep)
3. Unterschätzte Datenmigration
4. Zu späte Einbindung der Mitarbeiter
5. Kein Plan für die Zeit nach dem Go-Live
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Wie viele dieser Gründe erkennst du aus deinen eigenen
Projekten wieder? Schreib es in die Kommentare – ich lese
wirklich alles.
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#Odoo #ERP #ERPEinführung #Softwareprojekt #Mittelstand
Transkript anzeigen
00:00:00: Es gibt eine unbequeme Wahrheit, über die in der ERP-Branche kaum jemand offen spricht.
00:00:05: Fehler-Einführungsprojekte kommen nicht so ans Ziel wie sie geplant waren.
00:00:09: Sind zu teuer oder zu komplex?
00:00:12: Oder schlafen wir irgendwann ein!
00:00:14: In fünfzehn Jahren?
00:00:15: oh du habe ich das oft gesehen und ich sage dir heute ganz offen woran es meistens liegt damit du diese Fehler nicht machst.
00:00:28: Ganz kurz Mein Name ist René, René Passmann und ich mache Rudu schon seit knapp fünfzehn Jahren.
00:00:34: Und naja im Deutschsprachengraum gibt es auch kaum einen der's länger macht!
00:00:37: Du bekommst heute die fünf häufigsten Gründe warum Udu-Projekte scheitern mit konkreten Gegenmaßnahmen für jeden Einzelnen.
00:00:45: Ich bin gespannt.
00:00:46: schreib mir am Ende in die Kommentare wie viele du davon wiedererkennst.
00:00:51: Kommen wir zu Grund Nummer eins kein klarer Projekt.
00:00:54: verantwortlicher intern.
00:00:56: Der häufigste Grund für ein scheitertes Odu-Projekt ist gar nicht die Software.
00:01:01: Es ist, dass fehlen einer echten internen Projektverantwortlichkeit Jemandem der Entscheidungen treffen kann, der das Team mitnimmt und der das Projekt wirklich zu seiner Sache macht.
00:01:13: Nicht der ITiler, der nebenbei noch fünf andere Projekte hat Und auch nicht die Assistentin, die ihr überhaupt keine Zeit dafür habt Sondern jemand, der wirklich verantwortlich ist.
00:01:23: Ich weiß Das klingt total simpel Aber ich habe es in der Praxis so oft erlebt, dass ein Projekt alleine durch die Besetzung dieser einen Rolle oder eben deren Wählen steht oder fällt.
00:01:38: RP-Einführung werden als IT-Projekte behandelt – sehr häufig sogar!
00:01:43: Sie sind aber Unternehmensprojekte und sie brauchen deshalb jemanden aus der Unternehnensführung, der dahintersteht.
00:01:51: Grund Nummer zwei?
00:01:52: Der Scope wächst einfach unkontrolliert.
00:01:56: Ich sag's euch, Scopecreep ist der stille Killer von ERP-Projekten.
00:02:01: Er beginnt harmlos!
00:02:03: Können wir noch schnell die Provisionsabrechnung mit reinmachen?
00:02:06: Das klingt erst mal klein... Ist es aber gar nicht.
00:02:10: und in der Praxis bedeutet das Anforderungsaufnahme, Konzept, Entwicklung, Test, Schulum und plötzlich ist aus einer kleinen Ergänzung ein eigenständiges Unterprojekt geworden.
00:02:21: Die Lösung ist nicht keine neuen Anforderungen zu akzeptieren.
00:02:25: Die Lösung ist ein klarer Prozess dafür, alles was nach Projektstart neu hinzukommt wird dokumentiert und bewertet Zeit, Kosten, Auswirkung auf den Zeitplan Und dann entscheidest du bewusst ob es in diese Phase kommt oder erst in der nächsten nicht spontan und unter Druck.
00:02:48: Grund Nummer drei die Datenmigration.
00:02:51: Die wird häufig unterschätzt.
00:02:53: Ich habe noch kein Projekt erlebt, bei dem die Datenmikrosion einfacher war als gedacht.
00:02:59: Immer ist es umgekehrt!
00:03:02: Die Kundenstammdaten haben auf einmal doppelte Einträge.
00:03:06: Adressen sind veraltet, Artikelnummern fehlen, Preishistorien sind inkonsistent – das kostet Zeit und muss eingeplant werden.
00:03:16: Meine Empfehlung?
00:03:17: Plan für die Datenmigration mindestens doppelt so viel Zeit ein, als ihr Intuitiv schätzen würdet.
00:03:25: Und wichtig fangt früh damit an!
00:03:29: Nicht eine Woche vor dem Go Live.
00:03:32: Schlechte Stammdaten im neuen System bedeuten schlechte Ergebnisse von Tag eins und das vergiftet die Akzeptanz des gesamten Projektes.
00:03:42: Nummer vier Mitarbeiter werden zu spät eingebunden.
00:03:46: Der technisch beste Rollout nützt überhaupt nichts, wenn die Mitarbeiter das System nicht annehmen.
00:03:52: Und das passiert fast immer dann, wenn sie erst am Go Live Tag zum ersten Mal damit in Berührung kommen.
00:03:59: RP-Einführungen werden häufig von oben eben entschieden und dann unten ausgerollt.
00:04:04: Das Ergebnis ist ein System, dass sich aufgezwungen anfühlt – dem man sofort widerspricht!
00:04:12: Meine Empfehlung bindet Key-User frühzeitig ein.
00:04:17: Zeigt Ihnen das System bevor es fertig ist, nehmt Ihr Feedback ernst!
00:04:21: Menschen nutzen Systeme die sie mitgestalten dürfen viel viel schneller und hol dir einen internen Champion jemandem der das System positiv sieht und Kollegen von sich aus unterstützt.
00:04:35: Dieser eine Mensch ist oft wertvoller als jede externe Schulung.
00:04:41: Letzter Grund?
00:04:42: Grund Nummer fünf Kein Plan für die Zeit nach dem Goalive.
00:04:46: Alle arbeiten auf diesen einen Tag hin, auf dieses eine Event den Goalife!
00:04:52: Aber das ist nicht das Ende des Projektes... Es ist der Anfang des echten Betriebs und die ersten vier Wochen danach sind die kritischsten.
00:05:03: Mitarbeiter stoßen auf Probleme im echten Alltag, die kein Test vorher aufgedeckt hat.
00:05:10: Wenn in dieser Phase kein Support da ist, passiert etwas ganz Gefährliches.
00:05:15: Die Leute fallen in alte Gewohnheiten zurück, Exilisten erscheinen auf einmal wieder, Workarounds entstehen komplett neu.
00:05:22: und deshalb mein wichtiger Tipp – plant nach der Goal-i-Phase explizit eine intensive Supportzeit mit ein!
00:05:32: Vier Wochen das reicht in der Regel nicht als Zeichen, dass etwas schief gelaufen ist während der Implementierung.
00:05:39: Sondern weil das der Moment ist wo das System wirklich im Unternehmen verankert wird.
00:05:46: Danach läuft es in der Regel stabil und eins kann ich euch sagen wenn Agenturen da draußen, Implementierungspartner da draußen versprechen oder zusagen wir haben alles getestet und beim Go Live wird das total geil.
00:06:01: Vorsicht.
00:06:02: diese Agenturen, diese Partner haben keine Ahnung.
00:06:06: Ich bin da momentan ganz offen unterwegs.
00:06:08: Wenn mich ein Kunde danach fragt, sage ich ganz offen und ehrlich ... Es gibt kein Fehler frei!
00:06:24: Wir können von beiden Seiten so viel testen wie wir wollen.
00:06:27: es wird uns niemals gelingen ein fehlerfreies System in Betrieb zu nehmen.
00:06:33: Das waren die fünf häufigsten Gründe jetzt von mir, warum Odu-Projekte meistens scheitern.
00:06:38: Kein klarer Verantwortlicher.
00:06:41: Unkontrollierter Scope.
00:06:43: Unterschätzte Datenmigration.
00:06:45: Zu späte Mitarbeitereinwingung und kein Plan für nach Go Live!
00:06:50: Und wer diese Fünfpunkte ernst nimmt der hat die größten Risiken schon aus dem Weg geräumt.
00:06:57: Wenn ihr das Video geholfen habt dann freue ich mich über ein Abo.
00:07:00: Schreibt mir auch gerne in die Kommentare was dich beschäftigt.
00:07:03: Ich lese das, ich lese wirklich alles!
00:07:06: Und wenn du das Thema mal mit mir direkt besprechen willst.
00:07:09: den Link findest du in die Schornnot zu meinem Kalender und dann schauen wir uns kurz an ob oder du für dich das richtige System ist oder vielleicht auch eine andere Lösung viel besser passt.
00:07:21: Kein Verkaufsgespräch?
00:07:22: Das ist versprochen sondern eine ehrliche Einschätzung.
00:07:26: also bis zum nächsten Video.
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